Ganzlackierung
Lackieren eines Fahrzeuges um die Farbe zu ändern oder viele Schäden zu beseitigen. Dabei unterscheidet man noch zwischen nur außen, also allem was man sieht wenn die Türen und Hauben geschlossen sind, und komplett mit Innenflächen.
Bei der Lackierung mit Innenflächen sind umfangreiche Montagearbeiten notwendig. Alle Anbauteile werden dazu ausgebaut und auf Lackierständern befestigt. Auch im Motorraum werden so viele Teile wie möglich ausgebaut, damit nach dem Lackieren der frühere Farbton nicht mehr zu sehen ist.
Auch Oldtimerlackierungen nach einer Restauration sind Ganzlackierungen, die aber einen ganz anderen Untergrund haben und spezielle Lackmaterialien benötigen.
Eine Ganzlackierung kann also ganz unterschiedlich ausfallen.
Spot Repair
spot (Punkt), repair (reparieren)
Also eine punktuelle Reparatur. Nicht zu verwechseln mit Airbrush ("Luftpinsel" für Künstler um ein Bild zu malen).
Diese Methode kommt bei kleinen Schäden zum Einsatz, die im unteren Drittel der Karosserie liegen. Dabei wird nur der Schaden selbst zum lackieren vorbereitet. Diese Vorbereitung ist wiederum abhängig davon um welchen Schaden es sich handelt. Folgende Arten kommen häufig vor: Kratzer leicht bis tief, Rost, Steinschlag oder Lackabplatzer.
Um diese Stellen zu reparieren werden sowohl andere Materialien als auch andere Werkzeuge als bei der klassischen Lackierung verwendet.
Die Farbe wird im Teil auslaufend aufgespritzt und im Randbereich mit einer Beispritzverdünnung überlackiert. Der so reparierte Schaden ist nicht mehr zu sehen .


